Standort

Der Standort des NRW-Zentrums für Talentförderung ist viel mehr als eine Büroadresse. Das Gebäude ist ein architektonisches Schmuckstück mit langer Geschichte im Gelsenkirchener Stadtteil Ückendorf. Einem Quartier mit Symbolkraft, dem viele Kinder und Jugendliche aus weniger privilegierten Familien entstammen, um die es in besonderer Weise im NRW-Talentscouting bzw. bei der Talentförderung geht. In zentraler Lage ist es Treffpunkt für Talente und alle, die Talente fördern und bietet Raum für professionelle Weiterbildung und Qualifizierung in der Talentförderung.

NRW-Zentrum für Talentförderung, 
Bochumer Str. 86, 
D–45886 Gelsenkirchen

NRW-Zentrum für Talentförderung

Wertschätzung durch ein attraktives Ambiente

Die Räumlichkeiten an der Bochumer Straße 86 verfügen über einen repräsentativen Charakter, der gegenüber talentierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein hohes Maß an Wertschätzung ausdrückt und gleichzeitig ein attraktives Ambiente für Einfluss- und Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft, Stiftungen und Bildungsinstitutionen anbietet.

2016

Treffpunkt für Talente und alle, die Talente fördern

Das NRW-Zentrum für Talentförderung bezieht die Räumlichkeiten des ehemaligen Verwaltungsgebäudes des Gelsenkirchener Gussstahlwerkes und ist als offenes Haus konzipiert. Mit seinem zentralen Standort in der Nähe des Gelsenkirchener Hauptbahnhofs ist es für Talente, NRW-Talentscouts und Expert*innen aus Schulen, Hochschulen und Bildungseinrichtungen aller Art gut erreichbar und bietet Raum für Erfahrungsaustausch, Beratung, Qualifizierung und Weiterbildung zu vielfältigen Themen der Talentförderung.

Standort mit Symbolkraft

Wie in weiten Teilen des Ruhrgebiets üblich, war die Zeche der größte Arbeitgeber. Heute gibt es in Ückendorf kaum noch Industrie. Der stadtteil verfügt über besonders schwache sozio-ökonomische Rahmenbedingungen. Jede*r dritte Erwerbsfähige ist arbeitslos. Hier das NRW-Zentrum für Talentföderung zu verorten ist von hoher Symbolkraft. Gerade Quartieren wie Ückendorf, stellvertretend für vergleichbare Stadtteile in Nordrhein-Westfalen, entstammen viele Kinder und Jugendliche aus weniger privilegierten Familien, um die es in besonderer Weise im NRW-Talentscouting bzw. bei der Talentförderung geht.

1993

Arbeitsgericht

Von 1993 bis 2016 diente das denkmalgeschützte Gebäude als Arbeitsgericht. Gelsenkirchen-Ückendorf liegt zentral in der Nähe des Hauptbahnhofs und bietet eine sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Der Stadtteil ist durch schmale Straßen mit wilhelminischer Arbeiter-Architektur geprägt.

Repräsentativer Firmensitz

Demnach sollte das Gebäude imposant werden. Der viergeschossige Massivbau mit seiner aufwendig gegliederten Fassade aus Muschelkalk und Tuffstein stellt genau das dar. Im Inneren findet sich auch nach der Modernisierung Anfang der Neunzigerjahre ein verglaster Lichthof über drei Geschosse mit angrenzenden Galerien.

1916

Gussstahl- und Eisenwerke AG

1916 bis 1918 errichtete die damalige Gelsenkirchener Gussstahl- und Eisenwerke AG an der Bochumer Straße ihr Verwaltungsgebäude. Während der industriellen Entwicklung war Gelsenkirchen einer der wichtigsten Standorte der Stahl- und Eisenindustrie.